Calcium – schützt und stärkt die Knochen

csm_warum_richtiges_trinken_so_wichtig_ist_3665a32fb3Über ein Kilogramm Calcium enthält der Körper eines Erwachsenen – es ist der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Organismus. 99 Prozent davon sind in den Knochen und Zähnen gespeichert, ein kleiner Teil befindet sich im Blut.

 

Funktionen von Calcium:

  • Übermittlung von Nervenimpulsen auf die Muskeln
  • Beteiligung am Aufbau von Knochen und Zähnen
  • Erhaltung der Muskelerregbarkeit und Muskelkraft
  • Stabilisierung des Herzschlags
  • Beteiligung an der Blutgerinnung
  • Aktivierung von Enzymen und Hormonen

 Mangelerscheinungen:

Steht dem Organismus zu wenig Calcium zur Verfügung, löst er den Mineralstoff aus den Knochen. Dadurch verringert sich die Knochendichte. Ein zu geringer Calciumspiegel im Blut kann zudem die Muskel- und Herzfunktion sowie die Blutgerinnung beeinträchtigen.

Mögliche Folgen eines Calciummangels sind:

  • Knochenstoffwechselstörungen
  • Demineralisierung der Knochen
  • Osteoporose
  • Muskelkrämpfe
  • Herzrhythmusstörungen

 Bedarf:

Der Bedarf an Calcium ist abhängig von Alter, Geschlecht und körperlicher Aktivität. Ein gesunder Erwachsener sollte pro Tag mindestens 1000 mg Calcium aufnehmen, um nicht ins Defizit zu gelangen. Jugendliche zwischen etwa 15 und 19 Jahren benötigen mehr Calcium, und zwar ca. 1200 mg pro Tag. Auch für Sportler und bei schwerer körperlicher Arbeit erhöht sich der Calciumbedarf auf bis zu 1500 mg. In bestimmten Lebenssituationen und bei einigen Erkrankungen braucht der Körper mehr von dem Mineralstoff.

 Erhöhter Calciumbedarf:

  • Schwangerschaft und Stillzeit: bis 1.500 mg täglich
  • Frauen in und nach den Wechseljahren: bis 1.200 mg täglich
  • Osteoporose: 1.200 bis 1.500 mg täglich

 Wirkungen calciumhaltiger Mineralwässer:

Einen wertvollen Beitrag zur Calciumversorgung leisten Mineralwässer mit einem hohen Calciumgehalt. Damit lässt sich bereits ein großer Teil des Tagesbedarfs decken, und zwar auf völlig natürlich Weise. Ausreichend und regelmäßig getrunken können sie Calcium-Defiziten vorbeugen und bei der Behandlung von Mangelerscheinungen helfen.

  • enthalten gut bioverfügbares Calcium und weitere lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente
  • beugen Calciummangel vor bzw. können diesen beheben
  • dienen zur Vorbeugung von Osteoporose
  • unterstützen die Behandlung von Osteoporose
  • ermöglichen eine optimale über den Tag verteilte Calcium-Aufnahme

Bewegung im Winter – gut für die Knochen

Knochengesund durch den Winter – mit Bewegung und Calcium

Wintersbrigitte-und-ben-indoor-ubung-1-kniebeuge_-040portler lieben die kalte Jahreszeit. Sie können die ersten Schneeflocken kaum erwarten, um auf die Ski-Piste oder zum Langlauf starten zu können. Andere lassen sich jedoch von Wind und Wetter abschrecken und gehen bei kalten Temperaturen eher seltener nach draußen. Damit kommt in der dunkleren Jahreszeit häufig die Bewegung zu kurz. Diese bleibt jedoch ebenso wie eine calciumreiche Ernährung auch im Winter wichtig, um die Knochen zu stärken und sich wohl zu fühlen.

Bewegungstipps für den Winter

Auch wenn es im Winter draußen ungemütlich sein kann, müssen Sport und Bewegung nicht hintenanstehen. Denn körperliche Aktivität hält fit und sorgt dafür, dass Gelenke und Wirbelsäule beweglich bleiben. Gleichzeitig werden die Knochen durch Muskelbewegungen gestärkt. Hier einige Tipps, die auch in der kalten Jahreszeit keine Ausrede zulassen:

  • Gymnastische Übungen zu Hause sind einfach und unkompliziert, denn Home- oder Cross-Trainer sind dabei nicht erforderlich.
  • Ein Spaziergang an der frischen Luft tut einfach gut. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, hilft eine angemessene Kleidung.
  • Wer eher die Wärme sucht, kann im Schwimmbad einige Bahnen ziehen und sich am Ende mit einem Saunabesuch belohnen.
  • Sportvereine vor Ort bieten ein breites Kursangebot. Da ist für jeden etwas dabei.
  • Wie wäre es mit einem Tanzkurs? Die Bewegung zur Musik ist perfekt für die kalte Jahreszeit.

Calcium als Verbündeter

Generell gilt: Bewegung, verbunden mit einer knochengesunden Ernährung, kann Osteoporose vorbeugen. Der Mineralstoff Calcium spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Schon im Kindes- und Jugendalter wird Calcium in die Knochen eingelagert, so dass der Mensch seine höchste Knochendichte etwa um das 30. Lebensjahr erreicht. Um einer Osteoporose vorzubeugen, sollte auch in den späteren Jahren auf eine ausreichende Calciumversorgung geachtet werden. Dies lässt sich mit einem calciumreichen Mineralwasser gewährleisten. Empfehlenswert sind Mineralwässer mit mehr als 600 mg Calcium pro Liter.

Der Lebensmittelvergleich zeigt: Calciumreiche Mineralwässer sind top!

Eine gleichmäßige Calciumzufuhr in kleineren Mengen über den ganzen Tag verteilt begünstigt die Calciumaufnahme. 1000 mg Calcium decken die empfohlene Tageszufuhr eines Erwachsenen, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Calciumreiches Mineralwasser ist sehr empfehlenswert, da das darin enthaltene Calcium für den Körper gut verfügbar ist. Im Vergleich zu anderen Calciumlieferanten, wie Milch, Milchprodukte oder Gemüse, liefert es dabei keine Kalorien.

1000 mg Calcium sind in etwa enthalten in:

800 ml H-Milch (1,5 % Fett)                                                         375 kcal

90 g Bergkäse (45 % Fett i.Tr.)                                                      350 kcal

1,7 kg Broccoli                                                                                  450 kcal

0,5 kg Grünkohl                                                                               185 kcal

1,6 L Calciumreiches Mineralwasser (620 mg Calcium/L)         0 kcal

Quelle: Elmadfa et al., 2016

Ho ho ho…es weihnachtet sehr!

Schmackhaft Essen und Trinken ohne Reue

Die Weihnachtszeit lockt mit zahlreichen Köstlichkeiten. Los geht es in der Adventszeit, wenn die ersten Weihnachtsmärkte ihre Tore öffnen. Hier verbreiten gebrannte Mandeln und heißer Glühwein ihre verlockenden Düfte und machen so richtig Appetit. Zu Hause geht es in der Küche hoch her, wenn große und kleine Bäcker leckere Vanillekipferl oder Zimtsterne zaubern. Und am Heiligabend duftet bei vielen Familien der Gänsebraten im Ofen. Kulinarisch ist die Advents- und Weihnachtszeit also ein wahres Schlaraffenland.  Doch auch in dieser Zeit muss „genussvoll und gesund“ kein Widerspruch sein.

Bewusst genießen und für Ausgleich sorgen

Um sich an den Feiertagen bewusst zu ernähren, müssen Sie durchaus nicht auf Genuss verzichten. Wichtig ist, dass Sie die Köstlichkeiten mit Achtsamkeit essen und die richtige Balance finden zwischen Schlemmen und leichter Kost. So verhindern Sie Völlegefühl und zusätzliche Kilosteinsieker-blog-weinachten-foto-2016s auf der Waage. Wenn also am Abend die Gans auf dem Speiseplan steht, sollten Sie am Mittag nur eine Kleinigkeit essen, beispielsweise einen Salat oder eine leichte Suppe. Auch beim Trinken sollten Sie bewusst vorgehen.

 Trinken nicht vergessen

An den Festtagen tun Sie sich etwas Gutes, wenn Sie auf einen ausgeglichenen Wasserhaushalt achten. Denken Sie daran, täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit aufzunehmen. Daher gehört auf einen festlich gedeckten Tisch nicht nur ein guter Wein, sondern auch ausreichend Mineralwasser. Übrigens: Auch zusätzliche Pfunde können Sie vermeiden, wenn Sie kalorienbewusst trinken. Mineralwasser ist mit seinen wertvollen Mineralstoffen gesund, liefert keine Kalorien und schmeckt zu jedem Gericht. Von einem Calcium-reichen Mineralwasser profitieren Ihre Knochen, da der Mineralstoff wichtig ist für deren Festigkeit und Stabilität.

Hier unsere Tipps für ein festliches Essen und Trinken ohne Reue:

  • Essen Sie bewusst und in Maßen.
  • Nehmen Sie sich Zeit während des Essens und legen Sie ab und zu auch einmal das Besteck zur Seite.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme über den ganzen Tag hinweg und trinken Sie täglich 1,5 bis 2 Liter.
  • Besonders empfehlenswert ist Mineralwasser. Es enthält keine Kalorien und liefert gleichzeitig wertvolle Mineralstoffe.
  • Trinken Sie bereits vor dem Festmenü ein großes Glas Mineralwasser.
  • Servieren Sie zu alkoholischen Getränken immer eine Flasche Mineralwasser.
  • Es muss nicht immer Alkohol sein: auch eine mit Mineralwasser verdünnter frischer Saft oder ein festlicher Tee schmecken herrlich.

Knochengesund Essen und Trinken mit calciumreichem Mineralwasser

 

Regelmäßige B14-sport-auf-wiese-1ewegung, aber auch eine ausreichend Versorgung mit Calcium spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit unserer Knochen. Ohne diesen Mineralstoff fehlt ihnen Festigkeit und Stabilität. Neben Milch und Milchprodukten sorgt auch calciumreiches Mineralwasser dafür, das Calciumkonto im Körper aufzufüllen.

 

Calcium – Bedeutung & Funktion

Calcium ist der bedeutsamste Mineralstoff in unserem Körper. Schon Kinder und Jugendliche benötigen große Mengen an Calcium als Baustoff für die Knochen. Je mehr Knochenmasse in jungen Jahren aufgebaut wird, umso mehr Stabilität bieten die Knochen im späteren Leben. Calcium ist außerdem wichtig für die Reizübertragung in den Nerven, die Muskelkontraktion und die Blutgerinnung.

Mineralwasser als Calciumquelle

Neben Milch und Milchprodukten sind auch einige Gemüsearten wie Brokkoli, Grünkohl, Fenchel, Spinat und Lauch calciumreich. Doch immer mehr Menschen leiden an Laktose-Intoleranz oder Allergien. Auch der Kaloriengehalt spielt eine Rolle. Tipp: Für die Calciumversorgung sind calciumreiche Mineralwässer sehr gut geeignet. Sie bieten folgende Vorteile:

  • Im Mineralwasser liegt Calcium bereits in gelöster Form vor, so dass es schnell vom Körper aufgenommen werden kann.
  • Durch eine gleichmäßige Verteilung von Trinkmahlzeiten über den Tag wird eine höhere Mineralstoffaufnahme gewährleistet.
  • Mineralwasser ist zudem noch kalorienfrei.

Damit ein Mineralwasser als „calciumreich“ bezeichnet werden kann, muss es mehr als 150 mg Calcium pro Liter enthalten. Steinsieker Mineralwasser weist sogar einen Gehalt von mehr als 620 mg pro Liter auf. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen eine tägliche Zufuhr von mindestens 1000 mg Calcium. Mit 2 Flaschen Steinsieker lassen sich somit bereits die Zufuhrempfehlung der DGE decken. Steinsieker Mineralwasser entspringt einer artesischen Quelle im westfälischen Steinsiek bei Löhne und zeichnet sich somit durch Reinheit und Natürlichkeit aus.

Osteoporose als Folge eines Calciummangels

Bekommt der Körper zu wenig Calcium zugeführt, mobilisiert er es aus den Knochen. Die Entwicklung einer Osteoporose kann die Folge sein. Osteoporose, im Volksmund auch häufig Knochenschwund genannt, bedeutet übersetzt „poröser Knochen“. Der Halt und die Stabilität der Knochen nehmen ab. Sie verlieren an Festigkeit und können leichter brechen.

Tipps zur Prävention von Osteoporose

  • Eine ausreichende Calciumzufuhr ist das A und O. Es ist sinnvoll, die Aufnahme über den Tag zu verteilen und besonders am Abend eine Extraportion Calcium einzuplanen, beispielsweise mit einem Glas calciumreichem Mineralwasser.
  • Regelmäßige Bewegung ist wichtig für die Knochengesundheit.
  • Vitamin D unterstützt die Calciumaufnahme. Es wird primär mit Hilfe von Sonnenlicht in der Haut gebildet. Daher ist der regelmäßige Aufenthalt im Freien zu empfehlen.

Richtig trinken für körperliche Leistungsfähigkeit

14-Frau-beim-Joggen-2Wer den ganzen Tag aktiv ist, Sport treibt, sich viel bewegt oder körperlich anstrengende Arbeit verrichtet, der benötigt eine Extraportion Flüssigkeit. Denn körperliche Aktivitäten kosten den Körper nicht nur Kraft, sie sind auch schweißtreibend. Schwitzen ist eine ganz natürliche und wichtige Reaktion, um den Körper zu kühlen und die Körpertemperatur konstant zu halten. Je nach Aktivität kann der Körper – zum Beispiel während des intensiven Sporttrainings – bis zu einen Liter Flüssigkeit pro Stunde ausschwitzen. Darüber hinaus verliert der Körper mit dem Schweiß auch Mineralstoffe wie beispielsweise Magnesium.

Wenn bei körperlicher Aktivität der gesamte Körper auch Hochtouren läuft, ist es wichtig, dass der Flüssigkeitsverlust schnell wieder ausgeglichen wird, um einen Leistungsausfall und gesundheitliche Probleme wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Kreisflaufprobleme zu vermeiden. Ein Wassermangel beeinträchtigt zudem die Muskelkoordination und auch die Konzentrationsfähigkeit lässt nach. Dies erhöht das Risiko von Verletzungen und Sportunfällen.

Wichtige Kriterien für das optimale Getränk für körperliche Leistungsfähigkeit sind unter anderem Bekömmlichkeit und Verwertbarkeit. Nur wenn der Körper das Getränk gut aufnehmen kann, es den Magen schnell passiert und in den Dünndarm gelangt, können Flüssigkeit und Inhaltsstoffe dem Organismus rasch zur Verfügung stehen. Dabei spielen auch die Temperatur des Getränks, sein Kohlensäuregehalt sowie seine sogenannte Osmolarität (Teilchendichte) eine Rolle.

Um Flüssigkeitsverluste besonders schnell auszugleichen, sind hypotone Getränke ideal. Dazu gehört auch natürliches Mineralwasser. Hypoton bedeutet, das Getränk hat eine geringere Konzentration an osmotisch wirksamen Teilchen auf das Blut. Dadurch kann es vom Darmtrakt besonders schnell aufgenommen werden und ist für den Organismus gut verträglich.

Viele körperlich aktive Menschen bevorzugen kohlensäurearme oder stille Mineralwässer. Sie erfrischen und sind auch in Belastungsphasen gut bekömmlich. Die optimale Temperatur liegt zwischen 5 und 10 Grad Celsius. Eiskalte Getränke können Magenprobleme auslösen oder sogar zu Magensturzentleerung und Durchfall führen.

(Quelle: IDM)

Trinkmythen unter der Lupe: die Expertin klärt auf

Worauf es beim gesunden Trinken ankommt

Trinken gehört für uns zum Alltag – um den Durst zu stillen, um gesund und fit zu bleiben oder einfach, weil es schmeckt. Und doch kursieren zum Thema Trinken zahlreiche Gerüchte und Mythen: Über die nötige Trinkmenge, den richtigen Zeitpunkt und die Wirkung von Getränken auf unseren Körper. Ernährungswissenschaftlerin Anja Krumbe hat für die InfoFrau Blonf Trinkszene close uprmationszentrale Deutsches Mineralwasser sieben Trinkmythen unter die Lupe genommen:

 

Nr. 1: Erwachsene sollten mindestens 2,5 Liter täglich trinken!

Krumbe: Falsch. Hier müssen wir zwei Dinge unterscheiden: Ein Erwachsener benötigt zwar jeden Tag rund 2,5 Liter Flüssigkeit, einen Teil davon nimmt er aber über die Nahrung, vor allem Obst und Gemüse, auf. Wer sich ausgewogen ernährt, sollte täglich noch 1,5 Liter trinken. An heißen Tagen oder beim Sport allerdings auch mehr.

Nr. 2: Nicht zu viel auf einmal trinken!

Krumbe: Stimmt. Um den Magen nicht zu überlasten, ist es günstiger, kleinere Mengen über den Tag verteilt zu trinken. Der Körper kann das Wasser so besser aufnehmen und „verteilen“. Sechs Portionen am Tag sind ein guter Richtwert.

Nr. 3: Kinder müssen mehr trinken als Erwachsene!

Krumbe: Falsch. Kinder benötigen nur im Verhältnis mehr Flüssigkeit. Das bedeutet, die Trinkmenge für Erwachsene lässt sich nicht einfach auf das Körpergewicht eines Kindes umrechnen. Kleinkinder bis zum Grundschulalter sollten täglich rund einen Liter trinken, Kinder zwischen sieben und 15 Jahren brauchen 1,3 Liter. Erwachsene rund 1,5 Liter.

Nr. 4: Trinken beim Essen verdünnt die Verdauungssäfte!

Krumbe: Falsch. Der Magensaft ist extrem sauer und lässt sich durch Wasser nicht einfach verdünnen. Der Magen steuert die Säuremenge zudem nach Bedarf. Ich empfehle jedoch beim Essen kalorienfreie Getränke wie Mineralwasser, um die Energieaufnahme nicht zusätzlich zu erhöhen.

Nr. 5: Wer morgens zwei Gläser Wasser trinkt, nimmt leichter ab!

Krumbe: Falsch. Das Wasser regt die Verdauung an und gleicht Flüssigkeitsverluste der Nacht aus – zum Nullkalorientarif. Für eine Gewichtsreduktion muss allerdings die Kalorienaufnahme insgesamt reduziert werden.

Nr. 6: Im Sommer lieber etwas Heißes trinken als etwas Eiskaltes!

Krumbe: Falsch. Die Getränke sollten weder heiß noch eiskalt sein. Heiße Getränke regen die Schweißproduktion zusätzlich an, eiskalte Getränke produzieren im Körper zusätzlich Wärme. Optimal sind Getränke mit Zimmertemperatur. Zur Erfrischung dürfen Sie aber auch gekühlt sein. Die Kohlensäure im Mineralwasser wirkt zusätzlich erfrischend.

Nr. 7: Erst trinken, wenn der Durst kommt!

Krumbe: Stimmt. Allerdings nur für diejenigen, die sich auf ihr Durstgefühl verlassen können. Das Durstgefühl kann nämlich schnell von anderen Reizen wie Stress überlagert werden. Bei Kindern ist das Durstgefühl zudem noch nicht ausgeprägt und bei Senioren nimmt es ab. Gesünder ist es, nicht auf den Durst zu warten, sondern regelmäßig zu trinken.

Quelle: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM)

Tipps für Sonnenanbeter: Richtiges Trinken und Pflege für gesunde Sommerhaut

B14-Frau-beim-Yoga-1ei strahlendem Sonnenschein genießen viele Menschen gern den Tag draußen bei einem entspannten Sonnenbad. Die Sonne ist zwar Balsam für die Seele, doch der Haut tut sie nur bedingt gut. Um die Haut im Sommer gesund zu erhalten, sei nicht nur die äußere Pflege wichtig, erklärt Hautarzt Dr. med. Hans-Georg Dauer aus Köln. Ebenso wichtig ist die Flüssigkeitsversorgung von innen durch ausreichendes Trinken. Das optimale Sommergetränk ist natürliches Mineralwasser: Es erfrischt und belastet den Körper nicht durch Kalorien oder Zusätze.

Im Sommer ist die Haut gänzlich anderen Umweltbedingungen ausgesetzt als im Winter: „Hohe Temperaturen und Sonneneinstrahlung lassen unsere Haut austrocknen. Starkes Schwitzen strapaziert sie zusätzlich, denn der Schweiß wäscht den Schutzmantel der Haut aus. Was unser größtes Organ daher in der heißen Jahreszeit vor allem braucht ist Flüssigkeit: von innen und von außen“, rät der Hautarzt.
„Optimal sind im Sommer leichte Pflegelotionen, die viel Feuchtigkeit, aber dafür wenig Fett enthalten. Darüber hinaus sollte auf einen ausreichenden Sonnenschatz in der Kosmetik geachtet werden.“

Von innen schützt ausreichendes Trinken die Haut vor dem Austrockenen und versorgt sie mit reichlich Feuchtigkeit: „Ausreichendes Trinken spielt eine enorm wichtige Rolle, wenn es um gesunde Haut geht. Flüssigkeit ist für die Elastizität und Geschmeidigkeit der Haut verantwortlich sowie für die Abwehrkraft.“, erklärt Dr. Dauer. Eine ausgetrocknete Haut habe weniger Abwehrkräfte und werde spröde und rissig, so der Dermatologe. Dadurch könnten Bakterien, Viren, Pilze oder Allergene durch die Haut in den Körper gelangen.

„Aufgrund des hitzebedingten Flüssigkeitsverlustes durch das Schwitzen sind an heißen Tagen bis zu drei Liter Wasser notwendig, um den Körper und die Haut funktionstüchtig zu halten“, rät Dr. Dauer. Natürliches Mineralwasser ist als Basisgetränk für den Sommer ideal. Als reines Naturprodukt versorgt es den Körper mit wertvoller Flüssigkeit und ist gleichzeitig frei von Zusätzen und Kalorien.

Dies sind Tipps des Hautarztes für einen gesunden Sommerteint:

  • Sonne ja – aber in Maßen: Auch im Schatten bräunt die Haut.
  • Direkte Sonneneinstrahlung in den Mittagsstunden meiden.
  • Ausreichend und regelmäßig trinken: bis zu drei Liter an heißen Tagen in kleinen Portionen verteilt.
  • Feuchtigkeitsreiche und fettarme Sonnenschutzprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden.
  • Wenn möglich, die Haut regelmäßig im Wasser abkühlen. Das Wasser reguliert die Temperatur der Haut und der darin gelegenen Blutgefäße. Der Körper kann Hitze und Sonne so besser aushalten, ohne Schaden zu nehmen.
  • Am Abend die Haut von außen und innen pflegen: ausreichend Wasser trinken und die Haut mit einer leichten Après-Sun-Pflege verwöhnen.

 

(Quelle: IDM)