Neue Studie bestätigt: Mineralwasser als gute Calcium-Quelle

HEILWASSER_3881_RImmer wieder kommt die Frage auf: „Kann mein Körper das Calcium aus Mineralwasser überhaupt verwerten?“ oder „Welchen Einfluss haben vielleicht die weiteren Mineralstoffe?“ Aktuell nahmen sich Wissenschaftler der Universität Hannover dieser Frage an und bestätigen die gute Verwertbarkeit von Calcium aus Mineralwasser. Hier dazu mehr.

Bioverfügbarkeit von Calcium aus Mineralwasser untersucht

Verschiedene Lebensmittel, beispielsweise Milch, Milchprodukte und auch einige Gemüsesorten enthalten reichlich Calcium. Daneben sind aber auch calciumreiche Mineralwässer empfehlenswert, um den Calciumbedarf zu decken. Neben der Menge an Calcium, die ein Lebensmittel oder Getränk liefert, ist es jedoch auch wichtig zu wissen, ob der Mineralstoff für den Körper verwertbar ist.

Eine aktuelle Studie der Universität Hannover untersuchte diese Bioverfügbarkeit von Calcium mit folgendem Ergebnis: Das Calcium aus Mineralwasser ist für den Körper genauso gut verwertbar wie das Calcium aus Milch. Weder der Sulfat- noch der Bicarbonat-Gehalt hat dabei einen Einfluss. Die Wissenschaftler bestätigen damit bisherige Untersuchungsergebnisse, die belegen, dass Calcium aus Mineralwasser genauso so gut vom Körper verwertet wird wie aus Milch, zum Teil sogar noch besser.

Die Studie im Detail

Greupner und ihr Team vom Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung in Hannover verglichen die Bioverfügbarkeit von Calcium aus         3 Mineralwässern unterschiedlicher Mineralisation (290, 348 und 528 mg Calcium pro Liter), Milch und einem Nahrungsergänzungsmittel. 21 normalgewichtige junge Männer und Frauen nahmen am Untersuchungstag insgesamt jeweils 300 mg Calcium auf – entweder über eines der Mineralwässer, der Milch oder dem Nahrungsergänzungsmittel. Daneben waren entmineralisiertes Wasser sowie eine standardisierte calciumarme Ernährung erlaubt. Um den Einfluss eines Vitamin D-Mangels auf die Calciumverwertung auszuschließen, erhielten sie bereits vier Wochen vor und während dem Untersuchungszeitraum täglich 25 µg Vitamin D.

Die Zufuhr von Calcium über Mineralwasser, Milch oder Nahrungsergänzungsmittel ergab keine signifikanten Unterschiede im Calcium- und Phosphat-Gehalt von Serum und Urin. Während die Konzentration an Calcium im Serum anstieg, wurde weniger Calcium mit dem Urin ausgeschieden. Ebenfalls verringerte sich die Konzentration des Parathormons im Serum. Kurz erläutert: Das Parathormon reguliert die Calciumkonzentration im Serum. Ist diese gering, sorgt das Parathormon dafür, das Calcium aus den Knochen freigesetzt wird und so die Konzentration im Serum wieder steigt. Geringe Parathormon-Werte im Serum geben somit einen Hinweis auf eine gute Versorgung mit Calcium.

Fazit der Autoren

Greupner empfiehlt die Verwendung von calciumreichem Mineralwasser als kalorienfreies Getränk, um den täglichen Bedarf an Calcium zu decken.

Unser Tipp: Für die Calciumversorgung sind calciumreiche Mineralwässer sehr gut geeignet. Sie bieten folgende Vorteile:

  • Im Mineralwasser liegt Calcium bereits in gelöster Form vor, so dass es schnell vom Körper aufgenommen werden kann.
  • Durch eine gleichmäßige Verteilung von Trinkmahlzeiten über den Tag wird eine höhere Mineralstoffaufnahme gewährleistet.
  • Mineralwasser enthält keine Kalorien und ist frei von Substanzen, die Allergien oder Intoleranzen auslösen.

Eltern aufgepasst: Im Sommer ist Trinken für Kinder besonders wichtig

Maedchen_in_der_NaturKinder sind keine kleinen Erwachsenen. Das gilt nicht nur, wenn es um Schlafenszeiten geht oder darum, wer im Auto vorne sitzen darf. Auch die tägliche Trinkmenge ihrer Kinder sollten Eltern vor allem im Sommer und bei hohen Temperaturen beobachten. Denn Kinder reagieren schneller und sensibler auf Hitze und Wassermangel als Erwachsene, erklärt Kinderarzt Dr. Christof Metzler aus Langenargen am Bodensee: „Eltern sollten im Sommer immer darauf achten, dass ihre Kinder stets gut mit Flüssigkeit versorgt sind. Denn der Wasserhaushalt von Kindern gerät schneller aus dem Gleichgewicht.“
Ein idealer Durstlöscher und kalorienfreier Flüssigkeitslieferant für Kinder ist natürliches Mineralwasser.

Kinder reagieren sensibel auf Hitze

„Im Vergleich zu ihrer Körpergröße haben Kinder eine größere Körperoberfläche als Erwachsene. Deshalb nehmen sie Außenwärme schneller auf. Schwitzen schützt den Körper vor dem Überhitzen. Damit das funktioniert, ist eine ausreichende Trinkmenge erforderlich“, so der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. „Zudem ist das Durstgefühl vor allem bei Kleinkindern noch nicht vollständig ausgeprägt. Eltern sollten ihre Kinder daher immer wieder ans Trinken erinnern und sie dazu auffordern.“

Im Ruhezustand und bei normalen Temperaturen sollten Kinder täglich einen bis 1,3 Liter Wasser trinken, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch an heißen Tagen und bei körperlicher Anstrengung kann der Bedarf auf das Doppelte ansteigen. Gerade bei großen Trinkmengen sind gute Flüssigkeitslieferanten gefragt, die der Körper schnell aufnehmen kann und die ihn nicht belasten. Dazu zählen natürliches Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees oder Saftschorlen – letztere jedoch stark verdünnt.

Kieselsäure – was kann sie wirklich?

Diese Wirkungen sind wissenschaftlich belegt

Kieselsäure soll die Knochen stärken, Haut, Haare und Nägel festigen und sogar zum Schutz vor Alzheimer-Demenz beitragen. Doch was kann die siliziumhaltige Verbindung wirklich? Das verrät eine aktuelle Übersicht wissenschaftlicher Studien von Dr. Joha14-Paar-sitzt-am-Steg-6nnes Naumann, Wissenschaftler an der Universitätsklinik Freiburg. Ihr Fazit: Silizium und die Kieselsäure als seine wasserlösliche Form scheinen im menschlichen Körper eine bedeutende Rolle zu spielen, wie verschiedene Studien bereits gezeigt haben. Besonders interessant scheinen die Möglichkeiten, mit Kieselsäure die Knochen zu stärken und das Risiko für Alzheimer-Demenz zu senken. Positive Wirkungen auf Haut, Haare und Nägel belegen bisher nur wenige Studien. Alle Wirkungen müssen in weiteren Studien noch zweifelsfrei bewiesen werden. Doch da Kieselsäure und Silizium auch in größeren Mengen nicht schädlich sind, wird eine siliziumreiche Ernährung für sinnvoll angesehen. Gute Kieselsäurequellen sind beispielsweise Getränke wie kieselsäurereiche Mineral- und Heilwässer und Bier.

Und das sagen die Studien:

Starke Knochen

Einen positiven Einfluss von Kieselsäure auf die Knochen zeigten bereits alle Studien eines früheren Studien-Überblicks. Eine große Studie fand heraus, dass bei Menschen, die mehr Silizium bzw. Kieselsäure aufnahmen, weniger Knochensubstanz ab- und mehr aufgebaut wurde. Je höher die Siliziumzufuhr, desto höher die Knochendichte. Dies gilt insbesondere für Frauen vor der Menopause und für Männer. Vermutet wird, dass Kieselsäure das Einlagern von Calcium in die Knochen unterstützt.

Gesunde Haut, Nägel und Haare

Beim Aufbau von Bindewebe ist Silizium nötig, um Kollagen und Elastin zu bilden – zwei zentrale Bausteine für festes Bindegewebe und straffe Haut. In einigen Studien berichteten Frauen, dass ihre Haut nach Einnahme von Kieselsäure elastischer und weniger rau war, Haare und Nägel erschienen kräftiger und weniger spröde.

Obwohl diese Ergebnisse auf einen Nutzen von Kieselsäure und Silizium hinweisen, reichen die Studien mit wenigen Teilnehmerinnen nicht aus, um den Zusammenhang sicher zu beweisen.

Schutz vor Alzheimer-Demenz

Dass Silizium zum Schutz vor Alzheimer-Demenz beitragen könnte, ergaben inzwischen mehrere Studien. Der Hintergrund: Aluminium steht im Verdacht, an der Bildung der zerstörerischen Plaques im Gehirn von Alzheimer-Patienten beteiligt zu sein. Silizium macht möglicherweise das Aluminium unschädlich, indem es eine feste Verbindung mit Aluminium eingeht, die der Körper kaum aufnehmen kann. Unterstützt wird die Theorie durch Studien, die ein geringeres Risiko für Alzheimer-Demenz feststellten, wenn das Trinkwasser mehr Kieselsäure enthielt. Wie Alzheimer entsteht und wie man sich davor schützen kann, muss allerdings noch genauer erforscht werden.

Fazit:

Auch wenn manche Wirkungen von Kieselsäure nicht eindeutig wissenschaftlich belegt sind, erscheint eine kieselsäurereiche Ernährung durchaus sinnvoll. Für Kieselsäure und Silizium gibt es keine offiziellen Empfehlungen, wie viel man mindestens aufnehmen sollte. Eine positive Wirkung auf die Knochendichte fand sich in einer großen Studie ab Mengen von durchschnittlich 25 mg Silizium pro Tag Kieselsäure als lösliche Form des Siliziums ist für den Körper besonders gut verfügbar. Vor allem einige Getränke wie liefern gut verfügbare Kieselsäure. Dazu zählen kieselsäurereiche Mineral- und Heilwässer sowie Bier.

Siliziumreich sind auch Vollkorngetreide, Reis, Trockenfrüchte, Bohnen, Spinat und Linsen.

 

Gut zu wissen: Kieselsäure und Silizium

Silizium gibt es praktisch wie Sand am Meer. Das zweithäufigste Element auf der Erde findet man als Siliziumdioxid vor allem in Sand, Gesteinen und Quarz. Kieselsäure ist eine Verbindung von Silizium und Wasser. In dieser wasserlöslichen Form kann es am besten vom Körper aufgenommen und transportiert werden. In unserem Körper steckt Silizium nahezu in jeder Zelle vor allem in Knochen und Knorpeln, in Bindegewebe und Blutgefäßen.

(Quelle: http://www.heilwasser.com)

Fit in den Frühling – mit Genuss und Leichtigkeit

Das Frühjahr lockt mit warmen Sonnenstrahlen. Und die Natur erweckt zu neuem Leben. Grund genug für viele, wieder verstärkt auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, sich mehr zu bewegen und dabei vielleicht auch ein paar Pfunde zu verlieren. Mit natürlichem MinFoto Dr. hermanneralwasser als Basisgetränk werden Sie garantiert fit für diese ganz besondere Jahreszeit.

Mineralwasser als kalorienfreier Durstlöscher

Für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme ist es wichtig, ausreichend zu trinken und dabei geeignete Getränke zu wählen“, erläutert die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Rita Hermann. „Es sollten mindestens 2 Liter am Tag getrunken werden. Natürliches Mineralwasser ist hier perfekt. Es ist frei von Kalorien, künstlichen Zusätzen und bietet einen erfrischenden Genuss“, so die Ernährungsexpertin.
 

 

Ein Plus für Ihr Mineralstoff-Konto – Mineralwasser

Um überflüssige Pfunde purzeln zu lassen, ist es wichtig, täglich ein Kalorien-Defizit einzuhalten, also dem Körper weniger Energie zu liefern als er benötigt. Dabei dürfen Sie aber die Nährstoffzufuhr nicht außer Acht lassen. Mineralwasser ist hier eine gute Mineralstoffquelle. „Auch bei einer Diät benötigt der Körper lebenswichtige Mineralstoffe, beispielsweise Calcium, das für die Knochengesundheit von Bedeutung ist. Ein calciumreiches Mineralwasser ist hier empfehlenswert, da es Flüssigkeit und gleichzeitig auchCalcium liefert, und das ganz ohne eine Kalorien“, erklärt Hermann.

 

Fit in den Frühling: Wertvolle Trink-Tipps unserer Expertin

  • Starten Sie mit einem großes Glas Mineralwasser in den Tag. Es versorgt Ihren Körper mit Flüssigkeit und bringt Ihren Stoffwechsel auf Trab.
  • Trinken Sie über den Tag verteilt mindestens 2 Liter Mineralwasser. So kann das Hungergefühl eingedämmt werden.
  • Trinken Sie vor dem Essen ein Glas Mineralwasser. Dies kann die Gewichtsabnahme erleichtern.
  • Sie bewahren einen besseren Überblick, wenn Sie sich Ihre Getränke bereits am Morgen bereitstellen.
  • Nehmen Sie sich auch für unterwegs, beispielsweise zur Arbeit oder bei Ausflügen, ausreichend Getränke mit.
  • Wählen Sie ein calciumreiches Mineralwasser. Damit tun Sie Ihrer Knochengesundheit etwas Gutes. 2 Flaschen eines calciumreichen Mineralwassers mit mehr als 600 mg Calcium pro Liter reichen aus, um den Calciumbedarf eines Erwachsenen zu decken

 

Mineralwasser: natürliche Calciumquelle für Veganer

FraumitWasserglas92 Prozent der Veganer erreichen Calcium-Empfehlung nicht

Wie können Veganer ganz einfach genug Calcium aufnehmen? Laut einer britischen Studie erreichen 92 Prozent der Veganer die empfohlene Calciummenge von 1.000 mg pro Tag nicht. Denn Milch und Milchprodukte als gute Calciumlieferanten sind für Veganer tabu. Calcium aus Gemüse wird jedoch oft nicht so gut verwertet. Und Milchalternativen wie Soja- oder Reismilch enthalten von Natur aus wenig Calcium. Eine besonders natürliche und wirksame Calciumquelle sind calciumreiche Mineralwässer ab ca. 250 mg Calcium pro Liter. Das im Wasser natürlich gelöste Calcium wird ebenso gut vom Körper aufgenommen wie Calcium aus Milch.

 

Die 5 wichtigsten Ernährungstipps für Veganer

  1. Wählen Sie ein calciumreiches Mineralwasser als tägliches Getränk
    (ab ca. 250 mg Calcium pro Liter).
  2. Sorgen Sie für eine abwechslungsreiche Ernährung mit reichlich Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst.
  3. Essen Sie vor allem viel grünes Gemüse wie z. B. Grünkohl, Staudensellerie oder Rucola. Auch Hülsenfrüchte, Nüsse und Saaten wie z. B. Sojabohnen, Mandeln oder Sesam liefern viel Calcium.
  4. Nehmen Sie das nur in tierischen Lebensmitteln vorhandene Vitamin B12 als Nahrungsergänzungsmittel ein.
  5. Lassen Sie Ihre Versorgung mit Nährstoffen regelmäßig von Ernährungsfachkräften überprüfen.

 

Vitamin B12, Calcium, Eisen und Proteine fehlen häufig

Mehr pflanzliche Lebensmittel zu essen, ist in vielerlei Hinsicht gesund. Pflanzen enthalten reichlich Vitamin C und E und etliche B-Vitamine, sowie Magnesium und Kalium. Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe gibt’s ebenfalls satt. Andere Nährstoffe sind bei Veganern jedoch Mangelware. Das ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorhandene Vitamin B12 können sie praktisch nur mit Nahrungsergänzungsmitteln zuführen. Proteine und Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Eisen gelten als kritische Nährstoffe, die nur bei gezielter Lebensmittelauswahl ausreichend aufgenommen werden.

 

Calciummangel und Knochenbrüche bei Veganern

Calcium zählt zu den kritischen Nährstoffen, auf die Veganer besonders achten sollten. Denn Calcium braucht der Körper, um Knochen und Zähne stabil zu halten. Eine britische Studie ergab, dass 92 Prozent der Veganer weniger als den Tagesbedarf von 1.000 mg Calcium aufnahmen. Dementsprechend hatten Veganer in der Studie ein um 30 Prozent höheres Risiko für Knochenbrüche. Nahmen sie mehr Calcium auf, reduzierte sich das Risiko. Da calciumreiche Milch und Milchprodukte wegfallen, benötigen Veganer andere Calciumquellen.

 

So sind Veganer natürlich gut versorgt

Grünes Gemüse wie Grünkohl, Bleichsellerie oder Kohlrabi, Mangold, Spinat oder Rucola liefern relativ viel Calcium. Calcium aus Gemüse kann der Körper allerdings nicht so gut verwerten. Hülsenfrüchte, Nüsse und Saaten tragen ebenfalls zur Calciumversorgung bei. Hier sind beispielsweise Sojabohnen oder weiße Bohnen, Mandeln oder Haselnüsse, Sesam oder Chiasamen gute Calciumlieferanten. Die einfachste Quelle für mehr Calcium ist calciumreiches Heilwasser ab etwa 250 mg Calcium pro Liter. Aus den naturreinen Wässern wird das Calcium ebenso gut aufgenommen wie aus Milch.

 

1.000 mg Calcium stecken in…

Menge Nahrungsmittel
ca. 1,5 l Steinsieker Mineralwasser (über 620 mg Calcium / l)
500 g Grünkohl
650 g Rucola
800 g Spinat
130 g Sesamsamen
400 g Mandeln
500 g Leinsamen oder Sojabohnen

 

(Quelle: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser)

Calcium – schützt und stärkt die Knochen

csm_warum_richtiges_trinken_so_wichtig_ist_3665a32fb3Über ein Kilogramm Calcium enthält der Körper eines Erwachsenen – es ist der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Organismus. 99 Prozent davon sind in den Knochen und Zähnen gespeichert, ein kleiner Teil befindet sich im Blut.

 

Funktionen von Calcium:

  • Übermittlung von Nervenimpulsen auf die Muskeln
  • Beteiligung am Aufbau von Knochen und Zähnen
  • Erhaltung der Muskelerregbarkeit und Muskelkraft
  • Stabilisierung des Herzschlags
  • Beteiligung an der Blutgerinnung
  • Aktivierung von Enzymen und Hormonen

 Mangelerscheinungen:

Steht dem Organismus zu wenig Calcium zur Verfügung, löst er den Mineralstoff aus den Knochen. Dadurch verringert sich die Knochendichte. Ein zu geringer Calciumspiegel im Blut kann zudem die Muskel- und Herzfunktion sowie die Blutgerinnung beeinträchtigen.

Mögliche Folgen eines Calciummangels sind:

  • Knochenstoffwechselstörungen
  • Demineralisierung der Knochen
  • Osteoporose
  • Muskelkrämpfe
  • Herzrhythmusstörungen

 Bedarf:

Der Bedarf an Calcium ist abhängig von Alter, Geschlecht und körperlicher Aktivität. Ein gesunder Erwachsener sollte pro Tag mindestens 1000 mg Calcium aufnehmen, um nicht ins Defizit zu gelangen. Jugendliche zwischen etwa 15 und 19 Jahren benötigen mehr Calcium, und zwar ca. 1200 mg pro Tag. Auch für Sportler und bei schwerer körperlicher Arbeit erhöht sich der Calciumbedarf auf bis zu 1500 mg. In bestimmten Lebenssituationen und bei einigen Erkrankungen braucht der Körper mehr von dem Mineralstoff.

 Erhöhter Calciumbedarf:

  • Schwangerschaft und Stillzeit: bis 1.500 mg täglich
  • Frauen in und nach den Wechseljahren: bis 1.200 mg täglich
  • Osteoporose: 1.200 bis 1.500 mg täglich

 Wirkungen calciumhaltiger Mineralwässer:

Einen wertvollen Beitrag zur Calciumversorgung leisten Mineralwässer mit einem hohen Calciumgehalt. Damit lässt sich bereits ein großer Teil des Tagesbedarfs decken, und zwar auf völlig natürlich Weise. Ausreichend und regelmäßig getrunken können sie Calcium-Defiziten vorbeugen und bei der Behandlung von Mangelerscheinungen helfen.

  • enthalten gut bioverfügbares Calcium und weitere lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente
  • beugen Calciummangel vor bzw. können diesen beheben
  • dienen zur Vorbeugung von Osteoporose
  • unterstützen die Behandlung von Osteoporose
  • ermöglichen eine optimale über den Tag verteilte Calcium-Aufnahme

Bewegung im Winter – gut für die Knochen

Knochengesund durch den Winter – mit Bewegung und Calcium

Wintersbrigitte-und-ben-indoor-ubung-1-kniebeuge_-040portler lieben die kalte Jahreszeit. Sie können die ersten Schneeflocken kaum erwarten, um auf die Ski-Piste oder zum Langlauf starten zu können. Andere lassen sich jedoch von Wind und Wetter abschrecken und gehen bei kalten Temperaturen eher seltener nach draußen. Damit kommt in der dunkleren Jahreszeit häufig die Bewegung zu kurz. Diese bleibt jedoch ebenso wie eine calciumreiche Ernährung auch im Winter wichtig, um die Knochen zu stärken und sich wohl zu fühlen.

Bewegungstipps für den Winter

Auch wenn es im Winter draußen ungemütlich sein kann, müssen Sport und Bewegung nicht hintenanstehen. Denn körperliche Aktivität hält fit und sorgt dafür, dass Gelenke und Wirbelsäule beweglich bleiben. Gleichzeitig werden die Knochen durch Muskelbewegungen gestärkt. Hier einige Tipps, die auch in der kalten Jahreszeit keine Ausrede zulassen:

  • Gymnastische Übungen zu Hause sind einfach und unkompliziert, denn Home- oder Cross-Trainer sind dabei nicht erforderlich.
  • Ein Spaziergang an der frischen Luft tut einfach gut. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, hilft eine angemessene Kleidung.
  • Wer eher die Wärme sucht, kann im Schwimmbad einige Bahnen ziehen und sich am Ende mit einem Saunabesuch belohnen.
  • Sportvereine vor Ort bieten ein breites Kursangebot. Da ist für jeden etwas dabei.
  • Wie wäre es mit einem Tanzkurs? Die Bewegung zur Musik ist perfekt für die kalte Jahreszeit.

Calcium als Verbündeter

Generell gilt: Bewegung, verbunden mit einer knochengesunden Ernährung, kann Osteoporose vorbeugen. Der Mineralstoff Calcium spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Schon im Kindes- und Jugendalter wird Calcium in die Knochen eingelagert, so dass der Mensch seine höchste Knochendichte etwa um das 30. Lebensjahr erreicht. Um einer Osteoporose vorzubeugen, sollte auch in den späteren Jahren auf eine ausreichende Calciumversorgung geachtet werden. Dies lässt sich mit einem calciumreichen Mineralwasser gewährleisten. Empfehlenswert sind Mineralwässer mit mehr als 600 mg Calcium pro Liter.

Der Lebensmittelvergleich zeigt: Calciumreiche Mineralwässer sind top!

Eine gleichmäßige Calciumzufuhr in kleineren Mengen über den ganzen Tag verteilt begünstigt die Calciumaufnahme. 1000 mg Calcium decken die empfohlene Tageszufuhr eines Erwachsenen, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Calciumreiches Mineralwasser ist sehr empfehlenswert, da das darin enthaltene Calcium für den Körper gut verfügbar ist. Im Vergleich zu anderen Calciumlieferanten, wie Milch, Milchprodukte oder Gemüse, liefert es dabei keine Kalorien.

1000 mg Calcium sind in etwa enthalten in:

800 ml H-Milch (1,5 % Fett)                                                         375 kcal

90 g Bergkäse (45 % Fett i.Tr.)                                                      350 kcal

1,7 kg Broccoli                                                                                  450 kcal

0,5 kg Grünkohl                                                                               185 kcal

1,6 L Calciumreiches Mineralwasser (620 mg Calcium/L)         0 kcal

Quelle: Elmadfa et al., 2016