Frühlingszeit ist Fastenzeit – Heilfasten und Intervallfasten im Überblick

 

Mann hat die Wahl zwischen Süßigkeiten und ObstIn jedem Jahr läutet der Frühling mit seinen wärmeren Temperaturen und längeren Tagen einen Neustart für Mensch und Natur ein. Ebenso wie Bäume, Sträucher und Wiesen aus dem Winterschlaf erwachen, ist es auch für uns eine perfekte Zeit, dem Körper durch eine Fastenperiode noch einmal eine kurze Auszeit zu gönnen, um danach fit und aktiv in die warme Jahreszeit zu starten. Ob klassisches Heilfasten nach Buchinger oder eher das trendige Intervallfasten – wir zeigen Ihnen die Unterschiede auf.

Fasten – Wege und Ziele

Zunächst einmal gilt ganz allgemein: Fasten bedeutet, für einen begrenzten Zeitraum freiwillig auf feste Nahrung und Genussmittel zu verzichten. In vielen Religionen wird dies regelmäßig zu bestimmten Zeiten praktiziert, so zum Beispiel in der katholischen Kirche, die für 40 Tage nach Aschermittwoch dem „Fleisch Lebewohl“ sagt (ital. „Carne vale“). Heute gibt es verschiedene Fastenmethoden: Vom klassischen Heilfasten nach Buchinger bis zum derzeit sehr aktuellen Intervallfasten. Während der eine seinen Körper auf diesem Wege entgiften möchte, haben andere eher das Ziel, dem Winterspeck „Lebewohl“ zu sagen.

Heilfasten, was steckt dahinter?

Die Methode des Heilfastens geht auf den deutschen Mediziner Dr. Otto Buchinger (1878-1966) zurück. Während der Fastenperiode sind kleinere Mengen Säfte und Gemüsebrühe erlaubt (ca. 500 kcal pro Tag). Zusätzlich werden täglich 2 bis 3 Liter Mineralwasser oder Tee getrunken. Mit ein bis drei Entlastungstagen wird der Körper zunächst auf den kompletten Nahrungsverzicht eingestimmt. Diese eigentliche Fastenperiode beginnt mit einer Darmreinigung und endet mit dem sogenannten Fastenbrechen. Einige Aufbautage im Anschluss sollen den Stoffwechsel und die Verdauung wieder in Schwung bringen. Während der Fastenzeit wird großen Wert auf regelmäßige Bewegung und Entspannung gelegt. Die gesamte Fastenkur dauert in der Regel 7-10 Tage und sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Heilfasten hat nach Angaben von Buchinger das primäre Ziel, Körper, Geist und Seele zu reinigen.

Intervallfasten – der aktuelle Trend

Das Intervallfasten sieht vor, nur in einem bestimmten Zeitabschnitt zu essen, während in einem zweiten Zeitraum komplett auf feste Speisen, bestimmte Getränke und Genussmittel verzichtet wird. Dabei gibt es hinsichtlich des zeitlichen Ablaufs verschiedene Vorgehensweisen. Die 16/8-Methode sieht vor, sich 8 Stunden am Tag wie üblich zu ernähren und während den restlichen 16 Stunden zu fasten. Die Verteilung der 2 Phasen auf den Tag können individuell festgelegt werden, d. h. Sie können das Frühstück ebenso aber auch das Abendessen weglassen. Wer zum Beispiel um 18 Uhr zu Abend isst, darf die nächste Mahlzeit am darauffolgenden Tag nach 10 Uhr zu sich nehmen, um die 16 Stunden Fastenzeit einzuhalten. Daneben gibt es die 5/2-Methode, die die Fastenzeiten auf 2 Tage legt, wobei die beiden Fastentage nicht aufeinander folgen müssen. Sie können auch von Woche zu Woche variieren. Beim alternierenden Fasten wird jeden zweiten Tag gefastet. Das Intervallfasten wird von den Autoren als Dauerkost empfohlen. In der Regel steht eine langfristige Gewichtsreduktion im Vordergrund.

Das Trinken ist gerade während der Fastenzeit besonders wichtig, damit der Stoffwechsel weiterhin gut funktioniert. Es regt vor allem die Nieren- und Darmtätigkeit an. Mineralwässer mit einem hohen Gehalt an Mineralstoffen sind als kalorienfreie Getränke sehr gut geeignet. Steinsieker Mineralwasser versorgt Sie beispielsweise mit ausreichend Calcium für den Tag. Auch Säfte sollten Sie mit Mineralwasser verdünnt trinken. Verlassen Sie sich dabei nicht auf Ihr Durstgefühl, sondern trinken Sie gleichmäßig über den Tag verteilt immer wieder etwas.

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