SOS! Last-Minute Geschenkidee: Selbstgemachtes Rosmarin-Öl

Bald ist Weihnachten. Und wie in jedem Jahr rücken die Feiertage irgendwie doch wieder schneller heran als gedacht. Wer noch nicht alle Geschenke beisammen hat, findet hier eine schöne SOS-Idee: Selbstgemachtes Rosmarin-Öl. Ob für Eltern, Großeltern, Geschwister oder Freunde: Geschenke aus der Küche kommen immer gut an.

Kräuteröle lassen sich im Prinzip mit allen Ölen zubereiten, sei es Raps- oder Sonnenblumenöl. Für unser Rosmarin-Öl ist Olivenöl mit seinem etwas kräftigeren Geschmack sehr passend, da dieser vom mediterranen Aroma des Rosmarins perfekt abgerundet wird. Das selbst gemachte Rosmarin-Öl eignet sich hervorragend für Salatsoßen, Fleisch, wie Rind oder Lamm, Gemüse aller Art sowie Kartoffeln aus dem Backofen.

Für das Rosmarin-Öl benötigen Sie:

  • 250 ml Olivenöl
  • 1 – 2 frische Rosmarinzweige
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 – 8 Pfefferkörner, bunt
  • 1 verschließbare Glasflasche

Die Zubereitung ist ganz simpel:

Rosmarinzweige waschen und trockentupfen. Knoblauchzehe schälen und halbieren. Olivenöl in eine saubere und trockene Flasche füllen. Pfefferkörner, Knoblauchzehe und Rosmarinzweig(e) dazugeben. Dabei sollte der Rosmarin vollständig mit Öl bedeckt sein. Ca. 2 bis 3 Wochen an einem kühlen, dunklen Ort ziehen lassen.

Tipp: Wählen Sie eine wirkungsvolle Flasche und dekorieren Sie diese ganz individuell. Damit wird das Geschenk zum Hingucker unterm Weihnachtsbaum.

Damit es gelingt:

  • Reinigen Sie die Flasche sorgfältig. Achten Sie darauf, dass sie gut getrocknet ist, bevor Sie die Zutaten hineingeben, damit kein Wasser ins Öl kommt.
  • Auch der Rosmarinzweig muss nach dem Säubern sehr gut getrocknet werden.
  • Wenn Sie das Rosmarin-Öl verwenden, sollten Sie den Rosmarinzweig aus der Flasche nehmen, sobald er nicht mehr mit Öl bedeckt ist, da er ansonsten schimmeln kann.

Rosmarin – schon gewusst?

Rosmarin ist ein typisches Mittelmeergewächs. Der Name setzt sich aus den lateinischen Wörtern „Ros“ (Tau) und „Marinus“ (Meer) zusammen und bedeutet „Tau des Meeres“.

Die nadelartigen Blätter enthalten kampferähnliche ätherische Öle und Gerbstoffe, wodurch Rosmarin leicht bitter-würzig schmeckt. Rosmarin wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd und belebend.

Übrigens: Rosmarin war schon im antiken Griechenland bekannt. Die Pflanze hatte bei verschiedenen, auch religiösen Festen, eine bestimmte Bedeutung. Bei Hochzeiten galt sie beispielsweise als Bote für eine glückliche Ehe.

Viel Spaß bei der Zubereitung und beim Verschenken.

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