Weltosteoporosetag 2014

1996 wurde er das erste Mal von der britischen National Osteoporosis Society (NOS) ausgerufen – der Weltosteoporosetag. 1998 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt, findet er seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto statt.
Allein in Deutschland sind laut Kuratorium für Knochengesundheit 7,8 Millionen der über 50-jährigen an Osteoporose erkrankt, darunter 6,5 Millionen Frauen und 1,3 Millionen Männer.
Um auf die verschiedenen Aspekte der Krankheit, Früherkennungsmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen, finden auch in Deutschland jährlich Veranstaltungen am Weltosteoporosetag statt.
Verschiedene Verbände wie der Bundesselbsthilfeverband für Osteiporose e.V. (BfO) , Selbsthilfegruppen und medizinische Facheinrichtungen veranstalten deshalb jedes Jahr Informationsveranstaltungen zum Thema.

Osteoporose – Nicht erst im Alter darüber nachdenken!

Auch in diesem Jahr ist es am 20. Oktober wieder soweit – zahlreiche Infoveranstaltungen sollen nicht nur Betroffene über Osteoporose informieren.
Vorsorge beginnt bereits im Kindesalter, denn vor allem im Wachstum benötigen wir ausreichend Calcium, damit unsere Knochen und Zähne richtig wachsen können und gestärkt werden.
99 % des in unserem Körper vorkommenden Calciums wird in unseren Knochen gespeichert. Bei Bedarf kann das Calcium wieder gelöst und vom Körper verwendet werden.
Unsere Knochensubstanz wird ständig auf- und abgebaut. Bis zum 35. Lebensjahr überwiegt der Knochenaufbau, danach muss man dem Abbau entgegenwirken. Eine mangelhafte Calciumversorgung lässt die Knochen im Alter brüchig und porös werden – schon die normale tägliche Belastung kann dann zu Knochenbrüchen führen.

So decken Sie Ihren Bedarf

Um dieser Gefahr vorzubeugen ist es wichtig, den Körper mit ausreichend Calcium zu versorgen – Milch und Milchprodukte sind die bekanntesten Calciumlieferanten. Aber auch einige Gemüsesorten, Dörrobst und verschiedene Nüsse eigenen sich dazu, den Calciumbedarf zu decken.

Die neben Milchprodukten wohl einfachste Methode sind calciumhaltige Mineralwässer – alle Wässer mit einem Gehalt von über 250 mg/l unterstützen die Deckung des Tagesbedarfs an diesem wichtigen Mineralstoff.
Da das Calcium im Mineralwasser in gelöster Form vorliegt, kann es umso besser von unserem Körper aufgenommen werden.
Das schluckweise Trinken über den Tag verteilt erhöht die Aufnahme zusätzlich.

Halten Sie sich fit – ausgedehnte Spaziergänge, leichte Gymnastik oder anderer Sport unterstützen Ihren Körper, denn Bewegungsmangel fördert bekanntermaßen den Knochen- und Muskelabbau.

Und das am besten im Freien. Vitamin D fördert nämlich die Calciumaufnahme im Darm und unterstützt den Einbau von Calcium im Knochen. In der Nahrung kommt es jedoch nur in sehr geringen Mengen vor, es wird aber durch Sonneneinwirkung von unserem Körper in der Haut gebildet.

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Bei Laktoseintoleranz von Fachleuten beraten lassen

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Viele Menschen vertragen keine Milch. Ihnen fehlt das Enzym, das den Milchzucker in der Milch abbaut. Je strenger Sie auf Milch und Milchprodukte verzichten müssen, desto genauer sollten Sie Ihre Calciumversorgung im Blick haben.

Laktoseintoleranz ist der Fachbegriff dafür, wenn Menschen den Milchzucker (= Lactose) aus der Milch nicht, oder nur schlecht verdauen können. Er gelangt dadurch in den Dickdarm, wo er von den Darmbakterien in Fettsäuren und Gase gespalten wird. Die verursachen dann die typischen Blähungen und Bauchschmerzen, manchmal sogar Durchfall.

Typisch heißt aber nicht, dass hinter jedem Bauchgrimmen gleich eine handfeste Laktoseintoleranz steckt. Auch andere Erkrankungen und Stoffwechselstörungen führen zu solchen Beschwerden. Und selbst wenn die Lactose bei Ihnen der Schuldige ist, müssen Milch und Milchprodukte von nun an nicht komplett tabu sein. Jeder Mensch reagiert anders, kommt also ganz individuell mit unterschiedlichen Mengen an Milchzucker klar. Außerdem gibt es verschiedene Ursachen für die Unverträglichkeit, von denen einige sogar nur vorübergehend sind.

Erst eindeutige Diagnose beim Arzt einholen …

Spätestens an dieser Stelle wird klar, wie kompliziert diese Angelegenheit ist. Es reicht also nicht, sich via Gesundheitszeitschriften oder –Portale im Internet zu informieren oder einfach auf Ratschläge von Freunden und selbsternannten Experten zu verlassen. Wenn Sie glauben, Lactose nicht vertragen so können, gehen Sie bitte zu Ihrem Arzt. Mit einem speziellen Atemtest kann eine eindeutige Diagnose getroffen werden.

Dass er tatsächlich eine Laktoseintoleranz feststellt, ist allerdings nicht ganz unwahrscheinlich, denn schätzungsweise 15 bis 20 Prozent der Deutschen sind betroffen. Meist sind es Erwachsene, bei denen die Produktion des Enzyms Laktase im Laufe ihres Lebens immer mehr nachlässt. Laktase ist derjenige Stoff, den der Körper zum Abbau des Milchzuckers braucht.

… dann von Ernährungsfachkraft beraten lassen.

Die eigentliche Arbeit beginnt aber erst nach dem Arztbesuch. Denn jetzt heißt es herauszufinden, wie viel Laktose bzw. Milch und Milchprodukte individuell vertragen werden. Natürlich wäre die einfachste Lösung, komplett zu verzichten. Das birgt aber die Gefahr, dass der Körper zu wenig Calcium erhält. Schließlich sind Milch und Milchprodukte für die meisten Menschen die wichtigsten Calciumlieferanten. Unterm Strich braucht ein Erwachsener täglich immerhin 1.000 mg von diesem Mineralstoff, um langfristig stabile Knochen zu behalten.

Wenn Sie es richtig machen und kein Risiko eingehen möchten, lassen Sie sich lieber einen Termin bei einem/er zertifizierten, von der Krankenkasse anerkannten Ernährungsberater/in geben. Wo Sie diese in Ihrer Umgebung finden, verrät Ihnen zum Beispiel eine Übersicht vom aid-infodienst. Gemeinsam überprüfen Sie nach einer etwa zweiwöchigen, laktosearmen Diät schrittweise, wie viele und welche Milchprodukte Sie vertragen.

Gleichzeitig lernen Sie, welche calciumreichen aber laktosearmen Lebensmittel und Getränke Sie künftig öfter auf den Speiseplan setzen sollten. Solche gibt es durchaus, man muss nur wissen, welche. So enthält zum Beispiel eine Portion (150 g) Broccoli 130 mg Calcium, eine Portion Grünkohl sogar 270 mg. Auch Nüsse und Vollkornbrot enthalten etwas Calcium, besonders aber gereifte Käsesorten, in denen der meiste Milchzucker während der Reifung abgebaut wurde.

DGE empfiehlt calciumreiches Mineralwasser bei Laktoseintoleranz

Eine ideale Calciumquelle sind bestimmte Mineralwässer, denn die kommen nicht nur gelegentlich auf den Tisch, sondern am besten täglich. Sie werden auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen, die das Wichtigste zur Laktoseintoleranz in einer kleinen Broschüre übersichtlich zusammenfasst.

Calciumreich dürfen sich Mineralwässer nennen, wenn sie mindestens 150 mg Calcium pro Liter enthalten. Das Steinsieker Mineralwasser liefert mit 620 mg Calcium sogar die vierfache Menge. Und auch die Steinsieker Apfelschorle ist mit 580 mg für Menschen mit einer Laktoseintoleranz ein perfekter Durstlöscher.

Calciumgehalt von verschiedenen Lebensmitteln

Steinsieker Mineralwasser:
Parmesan:
Gouda:
Grünkohl, gegart:
Broccoli, gegart:
Kohlrabi, gegart:
Haselnüsse:
Walnüsse:
Vollkornbrot:
620 mg pro Liter
353 mg pro Portion ( 30 g)
287 mg pro Portion (30 g)
269 mg pro Portion (150 g)
131 mg pro Portion (150 g)
90 mg pro Portion (150 g)
60 mg pro Portion ( 40 g)
35 mg pro Portion ( 40 g)
19 mg pro Portion ( 50 g)

Körpergewicht und Osteoporose

Jedes Jahr erkranken rund 885 000 Menschen allein in Deutschland neu an Osteoporose. Jeder zweite Betroffene erleidet innerhalb von vier Jahren mindestens einen Knochenbruch. Was viele nicht wissen, ist, dass das Körpergewicht einen großen Einfluss auf die Entstehung von Knochenbrüchen hat.

Eine große internationale Studie mit postmenopausalen Frauen untersuchte, welchen Einfluss Gewicht, Body-Mass-Index (BMI) und Körpergröße auf das Knochenbruchrisiko und die Stelle des Knochenbruchs haben. Die „Global Longitudinal Study of Osteoporosis in Women“, kurz GLOW, liefert Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Brüchen im internationalen Vergleich. Mehr als
50 000 Frauen über 50 Jahre aus zehn Ländern, darunter Deutschland, nahmen teil. Die Frauen füllten über drei Jahre jedes Jahr einen Fragebogen zu aktuellen und früheren Knochenbrüchen aus. Die Angaben wurden dann zu Körpergröße, Körpergewicht und dem Body-Mass-Index (BMI) in Beziehung gesetzt. Fast sieben Prozent der Frauen erlitten während der Zeit einen Knochenbruch. Ein wichtiger Einflussfaktor in der Studie war der BMI, der aus dem Körpergewicht in Kilo geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Meter bestimmt wird. Als Normalwert gelten Werte von 18,5 bis 25,0 kg/m2.

Je niedriger der BMI war, desto häufiger traten Wirbelkörperbrüche, Schenkelhalsbrüche und Unterarmbrüche auf. „Untergewicht ist ein Risikofaktor für Osteoporose und begünstigt osteoporotische Brüche“, so Professor Pfeilschifter, Mituntersucher der GLOW-Studie und Mitglied im Beirat der Sektion Osteologie der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. Interessant ist auch die Beobachtung der GLOW-Studie, dass die Körpergröße einen Einfluss auf das Knochenbruchrisiko hat. „Bei Oberarm-, Schulter- und Schlüsselbeinbrüchen zeigte sich, dass das Risiko mit einer höheren Körpergröße – anders als eigentlich erwartet – abnahm“, sagt Professor Pfeilschifter.

Optimal zur Vermeidung von Knochenbrüchen scheint somit ein normaler Body Mass Index zu sein.

Osteoporose – Vorbeugen ist das A & O

Osteoporose, die Knochenkrankheit, kommt still und heimlich. Ohne Schmerzen und ohne Vorwarnung. Das macht sie so heimtückisch und mit Knochenbrüchen an Wirbeln, am Handgelenk oder an der Hüfte auch so gefährlich. Allein in Deutschland sind schätzungsweise 8 Mill. Menschen davon betroffen, überwiegend Frauen. Selbst wenn man es nicht mehr hören kann, gilt auch hier: Vorbeugen ist der beste Weg.
Calcium ist der Baustoff für die Knochen und hält sie fest und fit. Steht dem Körper zu wenig Calcium zur Verfügung, löst er das Calcium aus den Knochen. Dadurch verringert sich die Knochendichte und die Knochen werden porös. Osteoporose kann die Folge sein.
Neueste Studien zeigen, dass das Calcium aus der Nahrung am besten ist und darin sind sich Wissenschaftler weltweit einig. Das „Nahrungs-Calcium“ steht dem Körper sofort zur Verfügung. Täglich brauchen wir 1.000 Milligramm, Frauen ab 50 Jahren sogar 1.300 Milligramm. Dafür muss man z.B. 5 Gläser Milch pro Tag trinken. Kaum zu schaffen und an die Kalorien nicht zu denken. Eine Flasche Steinsieker trinken dagegen ist einfach, löscht den Durst und bringt das Calcium ohne eine einzige Kalorie in die Knochen.
Zum Vorbeugen gehört auch Vitamin D. Wir tanken es durch die Sonne und brauchen es, damit das Calcium in die Knochen eingebaut werden kann.